Fast jeder zweite US-User nutzt billige Unterhaltungsalternative
Wenn von Online-Games die Rede sei, müsste allerdings zwischen verschiedenen Ausprägungsformen unterscheiden werden. "Neben PC- und Konsolenspielen, die auch online spielbar sind, zählen hierzu vor allem die Browser-Spiele. Diese erfreuen sich als kostengünstiger und leicht zugänglicher Zeitvertreib nicht nur in den USA, sondern auch in Europa zunehmender Beliebtheit", erklärt Zenk. Internationaler Vorreiter in Sachen Internet-Spielenutzung seien nach wie vor Länder wie China oder Südkorea. "Dort haben Video- und Computerspiele einen völlig anderen gesellschaftlichen Stellenwert als hierzulande. Speziell Online-Games haben dort einen sehr starken Einzug ins Leben der Menschen gehalten und werden öffentlich breit akzeptiert", schildert Zenk. Dem Games-Experten zufolge sollten die Nutzer aber auch bei augenscheinlich günstigeren Internet-Spielen aufpassen, ob die Nutzung eines bestimmten Titels nicht mit beträchtlichen laufenden Kosten verbunden sei. Ein bekanntes Beispiel für ein derartiges Spiel ist etwa das Online-Game "World of Warcraft", das inzwischen auf rund elf Mio. Spieler weltweit kommt. "Neben den Anschaffungskosten für das Spiel selbst verdient der Anbieter des Titels hierbei in erster Linie über die monatlich zu zahlenden Mitgliedsgebühren", erläutert Zenk. Bei sogenannten Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs), bei denen sich zum Teil mehrere tausend Spieler gleichzeitig in einer virtuellen Welt tummeln, könnten zudem spezielle Inhalte wie Spielfigur oder Gegenstände gegen Geld erworben werden, so der Skill3D-Geschäftsführer abschließend. | |||||
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